Bitte kein Rennen!

Vom 14. bis 16. Februar ging es dieses Jahr wieder nach Österreich zum Wiener Eistraum. Zusätzlich zu den üblichen Mitreisenden waren auch dieses Mal wieder Erstbesucher dabei. Am Samstagmorgen zu unchristlicher Zeit holte man mich von zu Hause ab und nach einer kleinen Runde Koffertetris wurde die Fahrt zum P+M-Parkplatz angetreten, wo man sich traf um dann gemeinsam die Fahrt in Richtung Stuttgart anzutreten. Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass die Partie leider verloren ging, Silke sich aufopferungsvoll meines Koffers annahm und ihn auf den Schoß zum Parkplatz transportierte, wo er glücklicherweise in einer großen Familienkutsche noch einen Platz fand. In einem Vorort von Stuttgart gaben wir die Autos in die Obhut eines Flughafen-Shuttle-Services der uns sicher zum Flughafen brachte. Nach dem Einchecken, den Sicherheitskontrollen, die dieses Mal ohne größere Probleme abliefen, und der üblichen Wartezeit bis zum Boarding, saßen wir dann irgendwann glücklich im Flieger und hatten einen angenehmen Flug ohne größere Turbulenzen,

Nach der Landung in Wien nahmen wir unser Gepäck in Empfang und kamen nach der üblichen Bahnfahrt mit Umstieg am Praterstern in unserem Hotel an. Unsere Zimmer waren wie gewohnt noch nicht bezugsbereit, da wir ziemlich früh im Hotel ankamen. Deshalb machten wir uns auf den Weg zur Eisfläche. Dort trafen wir dann auch gleich einige bekannte Gesichter, die sich in anderen Hotels bzw. Unterkünften niedergelassen hatten. Das Eislaufen war trotz Müdigkeit doch angenehm, weil das Wetter sehr gut mitspielte. An allen drei Tagen war das Wetter klasse, fast schon zu warm, obwohl wir das auch schon schlimmer erlebt hatten. Die Freunde über den regelmäßigen Richtungswechsel auf einer der großen Eisflächen war auch allen anzumerken, weil wir das in unserer Stamm-Eishalle doch sehr vermissen. Nur die DJs der Eisdisco sorgen dankenswerterweise ab und zu für etwas Abwechslung was die allgemeine Fahrtrichtung anbelangt. Aber zurück zum Thema. Nach ausgiebiger Nutzung des Angebots, wurde am Abend um 22 Uhr noch im Café Einstein gespeist und danach waren wohl alle froh um ihre verdiente Bettruhe.

Eistraum2015

Am nächsten Morgen teilte sich die Gruppe in Hardliner und *zensiert* auf. Einige waren also bereits nach dem reichhaltigen Frühstück im Hotel wieder auf dem Eis, während der Rest im Laufe des Tages dazu stieß. Die Mittagspause wurde in der dortigen Almhütte verbracht und sich für den Nachmittag gestärkt. Der Tag brachte auch einige mehr oder weniger erwähnenswerte Erlebnisse mit sich. Der erstmals auf dem Eistraum zu findende CitySkyLiner bescherte uns aus 80 Metern Höhe einen schönen Blick über die Umgebung und man sah – begünstigt durch das herrliche Wetter – auch sehr weit. Der Verfasser dieses kleinen Reiseberichtes wurde von einer asiatischen Besucherin angesprochen und durfte sich als Hobbyfotograf in einem improvisierten Fotoshooting mit der selbigen versuchen, was die anderen Mitreisenden sehr zu belustigen schien.

Am Abend war die Atmosphäre wie üblich herrlich und es standen einige Gruppenaktivitäten auf dem Programm, welche die Ordner mehrfach auf den Plan riefen und man von diesen Kommentare wie „Bitte kein Rennen!“ vernehmen konnte. Trotz alledem ließen wir uns den Spaß nicht verderben und man hat sich schließlich mit uns arrangiert bzw. unsere Aktivitäten geduldet, weil sehr selten Gefahr für Leib und Leben bestand. Als der Eistraum um 22 Uhr seine Pforten schloss, machten wir uns alle auf den Weg in unsere Unterkünfte und wahrscheinlich fielen die meisten recht erschöpft in die Federn.

Am Montagmorgen wurde nach dem Frühstück gepackt, aus dem Hotel ausgecheckt, die Koffer deponiert und zum letzten Mal die Eisbahn angesteuert. Auch diesem Tag war das Wetter sehr schön, so dass man die letzten Stunden auf dem Eis genießen konnte. Leider hieß es dann am späten Nachmittag bereits wieder die Pferde zu satteln und in Richtung Flughafen aufzubrechen. Nach einem ebenso angenehmen Rückflug wurden nach der Ankunft auf dem Parkplatz des Shuttle-Services die Autos vom Eis befreit und die Heimfahrt zum bereits erwähnten P+M-Parkplatz angetreten, wo sich die Gruppe dann voneinander verabschiedete und sich alle auf die Nacht im eigenen Bett freuten.
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„Ich habe keine Probleme damit mich zum Deppen zu machen, solange es nicht peinlich wird.“

Thomas Gottschalk, deutscher Entertainer, Moderator und Schauspieler

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